Barnetta entscheidet Partie gegen den FCZ mit Tor und Assist

Mit dem 3:2 Sieg gegen den FCZ schliesst der FC St. Gallen zu den Zürchern auf und gehören weiter zur Verfolgergruppe von Leader YB.

Tranquillo Barnetta
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"Ich war begeistert, wie der FCZ am Donnerstag gespielt hat", sagte Peter Zeidler. Die Mannschaft von Ludovic Magnin habe Leverkusen verdient besiegt. Dass nun sein Team diesen FC Zürich, der seit neun Spielen ungeschlagen war, besiegen konnte, zeigt den Wert dieser drei Punkte.

Doch nicht nur von Peter Zeidler gab es Lob für den Gegner, auch FCZ-Coach Magnin schwärmte an der Medienkonferenz von Vincent Sierro, dass dieser herrliche Tore erzielen könne. Und genau so eins schoss die Leihgabe aus Freiburg kurz vor der Pause. Der Ball zirkulierte quer vor dem Strafraum von Slimen Kchouk über Majeed Ashimeru zu Sierro, und der sah, dass Goalie Brecher etwas weit vorne stand. Also lupfte er den Ball aus 18 Metern ins hohe linke Eck.

Doch wir hätten schon in der dritten Minute in Führung gehen können, als ein Schuss von Roman Buess nur an der Latte landete. Zwischen diesen beiden Szenen lagen fast 40 Minuten, welche die 12'120 Zuschauer bei kalten Temperaturen nicht sehr erwärmen konnten. Auf beiden Seiten gab es viele Fehlzuspiele und wenige Torchancen.

Nach der Pause brachte Peter Zeidler Tranquillo Barnetta für Alessandro Kräuchi ins Spiel - wie schon beim Heimsieg gegen die Grasshoppers. Und wie bereits damals sollte es wiederum das Spiel das Altmeisters werden. 51 Minuten waren gespielt, als wir über rechts angriffen. Nach einem harten Foul an Buess liess Schiedsrichter Stephan Klossner weiterspielen. Die Zürcher schienen einen Moment auf den Pfiff zu warten, doch Barnetta liess sich nicht beirren und passte zur Mitte auf Dereck Kutesa. Der rutschte zwar am Ball vorbei, stocherte aber im Sitzen nach, so dass Ashimeru den Ball über die Linie drücken konnte.

Kololli gelang zwar in der 69. Minute noch der Anschlusstreffer, doch vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte Barnetta den Deckel drauf. Diesmal war es umgekehrt als beim 2:0: Ashimeru stürmte über links, bremste ab, schaute - und sah Barnetta winken. Die perfekte Flanke auf das Haupt des St. Galler Urgesteins, und der köpfte gegen die Laufrichtung von Brecher ins Netz. Das 3:2 von Odey in der 94. Minute kam dann zu spät. (mna)

 

Quelle: www.fcsg.ch